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Tag 17 – Abstieg nach Thailand!
Nach einer bitter kalten Nacht unterhalb des Gipfels erfahren wir über Funk die traurigen Einzelheiten des gestrigen Schußwechsels. Die Freiheitskämpfer, welche uns bis zum Fuß des Dawna Gebirges begleitet hatten, sind auf dem Rückweg Richtung Westen mit den burmesischen Truppen zusammengestoßen. Während eines zehn minütigen Feuergefechts sind drei Freiheitskämpfer tödlich verwundet worden, zwei weitere wurden schwer verletzt. Auch wenn es die letzten Tage immer wie ein Schatten über uns schwebte, ich kann einfach nicht glauben, daß es tatsächlich passiert ist. Das Team reagiert ernüchternd abgestumpft auf die Tragödie und geht sofort zur Tagesordnung über. Monkey meint, daß man da eben nichts machen kann. Er hat solche Zwischenfälle schon zu oft miterlebt und kompensiert meine Schockstarre mit einem gequälten Lächeln. Es ist einfach unmöglich für mich einen klaren Gedanken zu fassen. Ich wusste vorher, daß hier Krieg herrscht, doch nun erwischt es mich doch eiskalt.
Die beiden Ältesten. Sado und Listen.
Wir steigen hinunter ins sichere Thailand. Hinter uns liegen 17 Tage voller ambivalenter Erfahrungen. Auch wenn ich kaum verstehen kann, nach welchen Regeln die Dinge in Burma verlaufen, so ist doch eines klar geworden: Die Arbeit der Free Burma Ranger verdient unendlich Respekt und Unterstützung. Optimistisch und frohen Mutes stellen sie sich immer wieder aufs Neue der grausamen Realität in Burmas dunklem Osten. Lasst uns alle unseren Beitrag dazu leisten!
Der Free Burma Ranger Nachruf zum Tod von Shiny Moon: Shiny Moon, an ethnic Karen Free Burma Ranger team leader, died last night on 20 May 2008 from complications of acute malaria. He was 26 years old and was a team leader, district coordinator, Good Life Club counselor, member of the Karen National Union, and the Karen Youth Organization. He was single and his family live in a forced relocation site in Burma. Shiny Moon was the leader of the three Toungoo District Free Burma Ranger teams, in Northern Karen State, Burma. He coordinated and led these teams in helping to bring help, hope and love to people under attack in this, one of the most oppressed areas in Burma. Shiny Moon was one of the first to regularly infiltrate into Burma Army held areas and to send out high quality images and reports of human right abuses by the dictators. His images and reports have been broadcast all over the world. He was a fearless leader and was always at the front line helping people under attack. Shiny Moon also worked in areas and cities under complete Burma Army control and carried out missions to gather information, put a light on the situation and to build relationships and hope among people under oppression. Along with being an outstanding leader, Shiny Moon was a man of compassion and selfless service who spent most of the time living with people displaced by the Burma Army.
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