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Tag 05 - Im Einsatz
Die Spenden der Burmariders sind im ersten IDP-Dorf angekommen. Den ganzen Tag werden wir Patienten behandeln und uns Zeit für die Menschen nehmen. Erst am morgigen Tag brechen wir wieder auf.
Schon an frühen Morgen treffen die ersten Familien ein. Sie wissen seit gestern Nachmittag, dass die Free Burma Rangers hier eine Sprechstunde abhalten werden. Obwohl sich diese Information wie ein Lauffeuer unter den Karen verbreitet hat, dürfen wir uns in Sicherheit wiegen. Denn es würde niemandem hier im Traum einfallen, der burmesischen Militärführung auch nur den kleinsten Hinweis zu geben. Warum auch?
EXPEDITION Die erste Sprechstunde
Unsere Sanitäter Htoo Gaw Baw und Ner Doh Soe haben alle Hände voll zu tun.
EXPEDITION Sie haben ihn gefoltert
Am Rande des Geschehens dokumentieren wir die Lebensrealität der IDPs.
Saw Listen verschafft sich ein Bild der momentanen Lage. Er ist den ganzen Tag damit beschäftigt mit den IDPs zu sprechen. Ein hohes Tier ohne Allüren. In welchem Land kommt sonst noch der Generalsekretär persönlich vorbei um einfach nur zuzuhören?
EXPEDITION Good Life Club
Es ist kaum vorstellbar, was IDP-Kinder in ihrem kurzen Leben bereits erleben mussten. Viele von ihnen haben ihre Familie verloren und sind stark traumatisiert. Auch wenn man es ihnen tagsüber kaum ansehen mag, haben viele Angst vor den Albträumen in der Nacht. Die Free Burma Rangers versuchen darum eine ‚normale Situation’ zu schaffen um die Kinder wenigstens vorübergehend etwas zu entlasten. Das entsprechende Programm heißt ‚Good Life Club’ und kommt mit Musik, dem Moderator Htoo Htoo Eh und kleinen Geschenken. Natürlich sind auch die Erwachsenen herzlich eingeladen. Unser Unterstützer ‚Partners’ stattet die Expeditionen mit Hilfspaketen und T-Shirts aus und veranstaltet Lehrgänge für den Umgang mit traumatisierten IDP Kindern. Htoo Htoo Eh ist also so zu sagen ein Profi.
Die Familien warten gespannt was wohl folgen wird. Eine Veranstaltung dieser Art haben sie noch nie erlebt. Das ist spannend.
Es kann losgehen!
Htoo Htoo Eh gibt alles.
Zusammen sind wir stark!
Geschafft! Auch unser Sanitäter Noh Der Soe hat alles gegeben.
EXPEDITION Hausbesuch
Seit vier Jahren, hat Naw starke Schmerzen im Unterleib. Sie kann kaum mehr aufstehen, keine Kinder bekommen und ihrem Mann nicht bei der Arbeit helfen. Vor Ort verabreicht Htoo Gaw Baw nur eine Infusion zur Stabilisierung der Patientin und verschreibt Medikamente zur Schmerzlinderung. Alles Weitere übersteigt seine Möglichkeiten. Das Ehepaar ist verzweifelt. Nach einem eingehenden Gespräch steht fest: Es fehlen nur 40 Euro, um Naw in Thailand zu behandeln. Diese Summe können Sie und ihr Mann jedoch nicht aufbringen. Darum werden die Burmariders das Finanzielle übernehmen und mit Hilfe der KNU und den Rangers den Transport organisieren.
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