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Tag 04 - In Wartestellung
Um das erste IDP-Dorf der Expedition zu erreichen, müssen wir eine Militärstraße der burmesischen Armee überqueren. Auch wenn es sich hierbei eher um einen besseren Feldweg handelt, so ist doch höchste Vorsicht angebracht. Der Plan sieht vor, am Nachmittag loszumarschieren um bei Dunkelheit die Straße zu überqueren. Genug Zeit, am Vormittag ein wenig mit Sado zu plaudern, der die Frösche von gestern zu einer schmackhaften Mahlzeit verarbeitet hat.
Frosch
EXPEDITION Interview Saw Sado
Sado ist ständig damit beschäftigt dem Dschungel etwas Essbares abzutrotzen. Seine Augen leuchten, wenn er mit entsprechender Beute wieder zum Camp zurückkommt. Man sieht in förmlich vor sich, wie er seine Felder bestellt und sich um sein Vieh kümmert. Doch er muss mit seiner Familie in einem Flüchtlingslager leben. Wir spüren sofort, welche Entbehrung das für ihn bedeutet.
Wenn der Krieg vorbei ist, werden die Touristen bestimmt in Scharen hierher kommen.
So unspektakulär diese Straße auch aussehen mag, wir sind angehalten keine Videoaufnahmen von unserem Übertritt zu machen. Die ganze Aktion dauert nur wenige Minuten. Alles verläuft nach Plan.
EXPEDITION Vorbereitung für die Sprechstunde
Wir sind angekommen. Es ist schon seit vier Stunden dunkel, doch von Bettruhe keine Spur. Unsere Sanitäter Htoo Gaw Baw und Ner Doh Soe bereiten schon mal die Sprechstunde vor. Es sieht so aus, als ob wir morgen loslegen können.
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