Burmariders - Fahrradtour für Menschenrechte



 
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bisherige Etappen
Tag 1 – Morgen geht’s los.
Tag 2 – Wir steigen auf.
Tag 3 – Unter dem Rad.
Tag 4 - Die Ebene von Thaton
Tag 5 – Früchte
Tag 6 – Auf der Suche nach den Menschenfressern
Tag 7 – Pass über die Daen Lao Berge
Tag 8 - Happy Hill
Tag 9 – Huai Nam Dang
Tag 10 – Lisu
Tag 11 - Lahu und Kayan
Tag 12 – Ruhetag
Tag 13 – Auf den Spuren der Geschichte
Tag 14 – Zurück in der Gegenwart
Tag 15 – "Internally Displaced Person"
Tag 16 – Salween Dam
Tag 17 – Helfen ohne Grenzen
Tag 18 – Mae Nam Moei
Tag 19 - Regen
Tag 20 – Das Konzept der Angst
Tag 21 – Die Stadt der Illegalen
Tag 22 – Die Stadt der Hoffnung
Tag 23 – Huai Nam Nag
Tag 24 – Gibbons
Tag 25 – Death Highway
Tag 26 – Umpiem
Tag 27 – Freedom Klinik
Tag 28 – Nu Po
Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.

Hintergrundinformationen heute: Burma im Überblick, Vol. XVII – Machterhalt

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09:10 Uhr: Für Laura.

REPORT
Saw Maw Hpa Hla

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09:35 Uhr: Am Ende finden wir unseren Mahout doch noch. Unsere Anwesenheit in Nu Po ist den Karen im Dorf nicht verborgen geblieben und den drei gut gekleideten Burmesen ebensowenig. Um unsere unsere Lüge von gestern nicht auffliegen zu lassen, werden wir wohl oder übel auf den Elefanten klettern müssen. Dafür haben wir am Rande des Geschehens die Möglichkeit, Saw Maw Hpa Hla nach seiner Meinung über die Flüchtlingswellen der letzten 10 Jahre zu fragen.

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10:04 Uhr. Nu Po #1: Während wir im Dorf Nu Po auf der einen Seite der Strasse Elefanten reiten, die wir bei uns nur aus dem Zoo kennen…

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10:05 Uhr. Nu Po #2: … leben im Lager Nu Po auf der anderen Seite der Strasse die Menschen hinter Gittern.

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10:06 Uhr. Nu Po #3: Wie im Zoo, können wir nur durch die Absperrungen mit den Insassen der Käfige kommunizieren…

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10:07 Uhr. Nu Po #4: … und eigentlich fehlt nur das Schild “Bitte nicht Füttern”.

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11:59 Uhr. Der Weg nach Ber Kler – ans Ende der Welt.

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12:30 Uhr. …

REPORT
Free Burma Rangers

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13:14 Uhr: Eine wörtlich Übersetzung eines FBR Team Berichts aus dem Karenni Staat:

Am 10. April 2007 haben burmesische Truppen unseren FBR Mitarbeiter Saw Lee Reh Kyaw in ihrem Hauptquartier verhört und anschliessend hingerichtet. Lee Reh war am 8. April gefangen genommen worden, während er in einem Karenni Dorf medizinische Hilfe leistete. Truppen des LIB 427 (Light Infantry Battalion) der burmesischen Armee eröffneten während eines Angriffs auf das Dorf Ha Lee Ku das Feuer. Ein pro-demokratischer Karenni Soldat (KNPP – Karenni National Progress Party) wurde getroffen und war sofort tot. Unser Mitarbeiter Lee Reh wurde schwer am Bein verletzt. Die burmesischen Soldaten nahmen ihn gefangen und brachten ihn in ihr Hauptquartier, wo er verhört, gefoltert und dann erschossen wurde.

Am 9. April verhaftete die burmesische Armee ausserdem den Dorfchef und den Sekretär des Dorfes. Es ist nicht bekannt, wo die beiden sich im Moment befinden. Das Dorf Ha Lee Ku besteht aus 35 bis 40 Familien und ist etwa 27 km vom nächsten burmesischen Armeelager in Htee Maw Soe entfernt. Etwa ein mal im Monat wird es von der burmesischen Armee patrouillert.

Lee Reh, der 2005 zu einem FBR Rucksack Sanitäter ausgebildet wurde, war in dem Dorf, um medizinische Hilfe zu leisten und Informationen über die Menschenrechtsverletzungen durch die burmesische Armee zu sammeln, denen die Dorfbewohner hier regelmässig ausgesetzt sind.

Er war ein wundervoller Mann der immer lächelte und einer der hervorragendendsten Absolventen der FBR Ausbildung. Er wird von uns allen schmerzlich vermisst und wir werden alles tun, um seiner Familie zu helfen. Er wurde bei der Aufgabe getötet, an die er glaubte: unterdrückten Menschen Hilfe zu bringen. Sein Tod ist tragisch, aber er ist nicht umsonst gestorben. Er hat mit seiner Liebe und Hilfsbereitschaft Zeichen gesetzt, die das Leben der Menschen denen er geholfen hat und unser aller Leben, verbessert hat. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.

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13:16 Uhr: Saw Lee Reh Kyaw (Archivbild).

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14:37 Uhr: Der Mann mit dem Funkgerät interessiert sich brennend für unsere Aktivitäten. Wir dürfen uns davon nicht einschüchtern lassen und kaschieren unsere “Aktivitäten” mit Portraitaufnahmen der Teammitglieder. Wir machen im wahrsten Sinne des Wortes gute Miene zu bösem Spiel.

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14:38 Uhr: Trotzdem kann man das Misstrauen hier in jedem Blick sehen. Die Wahrnehmung ist dadurch so geschärft, dass dieses ungute Gefühl körperlich zur Belastung wird.

TEAM
Ende der Strasse

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15:35 Uhr: Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.

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15:38 Uhr.

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17:41 Uhr.: Burmariders: Es geht weiter.



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Kommentare
Sandra
21. August 2008 um 01:16 Uhr

ich finde es wirklich so wundervoll was ihr tut.wenn ich die bilder der flüchtlingskinder sehe dann kommen mir die tränen. ich wollte euch einfach nur mal sagen wie mutig und unwahrscheinlich toll ich eure arbeit finde. für mich seit ihr wahre helden!

Elif
25. Mai 2008 um 10:26 Uhr

Hallo alle zusammen,

“Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.” - Edmund Burke

Liebe Burmariders, macht weiter so! Ich habe hohen Respekt vor euch.

Ich wünsche euch von ganzem Herzen viel Erfolg!

Elif

22. Mai 2008 um 00:09 Uhr

Hallo Jungs,
ich beneide Euch weil Ihr den Mut habt und ich bewundere Euch weil Ihr entgegen der derzeitigen deutschen Mentalität “Geiz ist geil” anderen helft und dabei sogar Euer Leben riskiert. Ich bin Rentner und arbeite weiterhin da ich nur eine Minirente von € 708,- habe, Einen richtigen Job finde ich nicht mehr, also betreibe ich eine kleine Agentur für Berufsmusiker. Dass macht mir auch Spaß und so fällt es mir leichter auch im Rentenalter noch zu arbeiten. Finanziell kann ich leider nicht helfen, aber wenn Ihr logistische Hilfe brauchen könnt so bin ich gerne bereit zu helfen (kaufmännische, Internet und logistische Kenntnisse sind vorhanden). Auch Englisch ist kein Problem (in Wort und Schrift).
Mit besten Grüßen und weiterhin viel Erfolg,
Walter

Nils C. Nagel
22. Januar 2008 um 11:59 Uhr

Lieber Gunnar,
stimme Dir zu! Meldest Du Dich mal?
Nils C. Nagel

13. Dezember 2007 um 19:55 Uhr

Ich möchte den Herren Caris-Schmelzer noch nachträglich voll und ganz zustimmen und
folgende Gedanken hinzufügen.

Wenn sich “Ausländer” damals nicht gegen das “Regime Hitler” verbündet hätten, wie würden wir heute leben?
Unsere Eltern und Großeltern haben es erfahren, aber viele von ihnen haben es ersäumt, die Erkenntnis,
handeln zu müssen an die nächste Generation weiterzugeben.
Der Einzelne fühlt sich fast immer machtlos und hat Angst etwas zu unternehmen oder ist einfach nur unwissend, um die Macht, über die er verfügt.

Auch ich habe vor einiger Zeit noch nicht gewusst, was ich bewegen kann und wozu ich andere bewegen kann, die über finanzielle Mittel verfügen, die sie nicht benötigen.

Aber auch wenn jeder oder nur jeder 2. helfen oder spenden würde, wären alle Probleme in NullKommaNichts gelöst.

Allerdings sollte man auch immer bedenken, dass man von jemandem, der nicht gelernt hat, wie er seine Macht in der Welt einzusetzen, nicht erwarten kann, dass sich von heute auf morgen seine Sichtweise ändert.
Es braucht Zeit und ein Konflikt mit Unwissenden führt zu nichts, sondern nur zu mehr Unverständnis und Gegenreaktionen.

Wenn Kindern beigebracht wird, ehemalige “Feinde” bzw. Kriegsgegner zu hassen, dem Rest der Welt gleichgültig gegenüber zu stehen und nicht auch einmal das Leben hinter den Horizont zu betrachten,
was werden sie wohl tun ?
Wenn Manager ihren Kindern und Mitarbeitern vorführen, wie “cool” es ist, einen Luxus-Dienstwagen zu fahren und wie “gut” man sich fühlt, wenn man Luxusartikel herumträgt, was werden diese dann wohl “cool” empfinden und welcher Lebensphilosophie werden sie nacheifern?

Dass sich Manager die Zeit, die sie mit ihren Kindern versäumen und die ihre Ehefrauen vermissen, nicht kaufen konnten, erkennen viele leider erst sehr spät.

Welches Leben ist also lebenswerter ?
Das eines einsamen Hochverdieners, der die meiste Zeit damit verbringt, seinen Lebensstandard zu steigern, weil die einfachen Dinge des Lebens für ihn nicht mehr genießbar sind oder das eines einfachen Arbeiters, der sich nicht nur nach Feierabend auf die wesentlichen Dinge des Lebens konzentrieren mag und ihren Wert schätzen kann?

Wir können nicht immer alle auf dem gleichen Wissenstand sein. Das Leben ist ein ständiger Lernprozess.
Und - es bedarf fast immer erst der Erfahrung von eigenem Leid, damit man die Schmerzen anderer nachempfinden kann, um sich für sie einzusetzen!
So ist es auch z. B. der bewunderswerten Audrey Hepburn mit ihren Kindheitserfahrungen ergangen.
Hätte sie nicht den Krieg erlebt, den “Verlust” ihres Vaters erlitten, wäre sie nicht Schauspielerin geworden, weltberühmt und hätte sie sich nicht so sehr für UNICEF-Projekte engagiert, würde man heute sicherlich eine “namenlose” Audrey nicht kennen, wahrnehmen und bis in alle Ewigkeit verehren.

Jeder Einzelne mit dem Privileg gelernt zu haben, aber kann dasselbe leisten !
Ob weltberühmt, unbekannt oder noch unbekannt.

Gute und schlechte Menschen gibt es nicht.

Es gibt nur Sehende oder noch nicht Sehende … Mächtig sein Wollende oder Nichtwollende.

Nichts anderes hat der Mensch, Christus , versucht, den Menschen vor 2000 Jahren zu lehren.
___________________________________________

Ich wünsche allen ein frohes und erfülltes Weihnachtsfest und viel Kraft für das Neue Jahr !

1. Oktober 2007 um 21:36 Uhr

Ich wünsche Euch allen ein gutes Gelingen. Habe nicht nur Respekt, sondern auch Angst um Euch und den Bürgern in Burma.

Ich hoffe in Zukunft auch, dass sich die Konflikte mit mehr Dipolomatie als mit Waffen regeln lassen.

LG
MfG

Andy

Gustel Caris-schmelzer
27. September 2007 um 10:45 Uhr

Wünschenswert wäre: daß viele Kommentarschreiber lieber handeln würden,als über Menschen zu urteilen, die wirklich etwas bewegt haben um der Situation in Burma eine Plattform zu geben.
Unsere Erfahrung zeigt, daß die meisten Kritiker,die alles zerreden müssen und Hilfsorganisationen negativ gegeüberstehen in der Praxis nur ihr Gewissen beruhigen, um bloß nichts von ihrem Wohlstand abgeben zu müssen.
Frage sich doch an dieser Stelle jeder selbst!!!!!
Bleibt uns momentan nur die Hoffnung auf einen positiven Ausgang des Aufstandes in Burma und die Achtung vor den vielen mutigen Menschen, die ihr Leben riskieren für Andere.
Versetze sich doch mal jeder in die Lage dieser Menschen, die einfach nur friedlich leben wollen.
Geht auf die Seite von www.helfenohnegrenzen und
helft!!!!!!!!!!!

Gruß Lothar Schmelzer und Gustel Caris-Schmelzer

shrimp
20. September 2007 um 00:02 Uhr

hi jens!

ich finde, dass dein vergleich gerade das entscheidende detail ausser acht lässt. nämlich, dass diese kinder eingesperrt sind. man steht doch buchstäblich vor einem käfig. als müsste der obdachlose mitbürger, der von dir zum vergleich herangezogen wird, auch unschuldig eingesperrt sein. dann fände ich die bildunterschrift wieder aufrüttelnd und angebracht. ok, etwas provokant, aber doch eher anregend als herablassend oder?

aber mal anders herum: wie würdest du das bild untertiteln?

grüsse

shrimp

Jens Herrmann
19. September 2007 um 21:27 Uhr

Vielen Dank für die Antworten. Die Reaktionen von Euch zeigen mir, dass ich nicht den Kern meines Anliegens rüberbringen konnte. Mein erster Kommentar hat zu viel Anlaß für Spekulationen gegeben. Dafür möchte ich mich entschuldigen.

Die Tatsache, dass das Projekt eine Möglichkeit gefunden hat uns hier auf die Situation in Burma aufmerksam zu machen finde ich sehr gut. Die Medien berichten hierzulande überhaupt nicht oder nur sehr wenig über die schlechten Lebensumstände und die politische Lage. Ich plädiere unbedingt dafür, dass man in Form von Berichterstattung darüber informiert wird.

Ich finde auch, dass Hilfe notwendig ist. Ich bewundere das Team von Burmariders für Ihre Absicht und Tatkraft zu helfen. Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit. Ein solches Projekt zu stemmen ist wahrlich nicht leicht. Ich kann mir leicht vorstellen, dass mein Kommentar wie ein Dämpfer wirken muss. Ich möchte auf keinen Fall irgendetwas an dieser Hilfe behindern oder schlecht machen. Im Gegenteil, ich habe die langfristige Wirkung der Berichterstattung im Auge und habe da einige Bedenken.

Mein Interesse gilt der Wahrnehmung von Bildern und speziell von Bildkommentaren. Darauf sollte meine Kritik abzielen. Ich möchte ganz gezielt auf etwas hinweisen, was oftmals nur sehr unterbewußt aufgenommen und weiterverwendet wird. Die Kombination von Text und Bild so wie sie hier an einigen Stellen der Berichterstattung dargestellt wird, finde ich sehr bedenklich. Klar kann man immer sagen: ist doch egal, ist nur ein Kommentar, eine emotionale Äußerung, die das Bild sogar stärker zur Geltung bringt. Sind doch nachvollziehbare Gedanken.

Es ist unumstößlich klar und notwendig die Menschen hier emotional mit Bildern und Texten anzusprechen und damit zum Helfen zu bewegen. Die Art und Weise mit Bildern von Menschen in Not zum Spenden zu bewegen, finde ich auch nicht falsch.

Meine Kritik zielt hier eher auf etwas anderes ab und das betrifft nur einige wenige Stellen auf dieser Website. Für mich haben sie allerdings großes Gewicht. Ich finde nicht, dass man beispielsweise bei Bild 4 und 5 ein Vergleich mit einem Zoo heranziehen sollte. Man hätte sich m.E. schlichtweg diesen Kommentar verkneifen sollen, er ist überflüssig und absolut haaresträubend.

Auch wenn ich zugeben muss, dass dieser Vergleich wahrscheinlich sogar mir in dieser Situation in den Sinn gekommen wäre - Ich finde es falsch solche Sätze hier auf dieser Website einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kombination von Bild 4 und 5 und deren Bildunterschriften finde ich einfach unpassend.

Ich wage es einen Vergleich anzustellen. Ersetzen wir das Bild der Kinder, die Ihre Hände durch den Zaun strecken durch das Bild eines Obdachlosen aus einer deutschen Großstadt. Er hält die Hände um eine Spende bittend den vorbeigehenden Leuten entgegen. Bildunterschrift: >>…und eigentlich fehlt nur das Schild “Bitte nicht Füttern”.

16. September 2007 um 20:06 Uhr

An Jens Hermann:

“Die Bilder sehen sehr nach Eigendarstellung aus im Sinne eines ethnozentrischen Erhabenheitsgefühls gegenüber den “armen” und “hilfebedürtigen” Burmesen.”

Unbedingt muss man die Situation der Flüchtlinge in Beziehung zum fetten Leben bei uns setzen, sonst würden wir ihr Schicksal nicht als Notlage wahrnehmen, sondern einfach nur als eine irgendwie andere Art von Existenz akzeptieren. Wir würden uns in bedingungsloser Neutralität zurücklehnen. Das ist das Konzept der ‘Nichteinmischung’ unverbindlicher Politik, die andererseits permanent die Zivilcourage aller Bürger einfordert. Aber es geht hier um Menschen und nicht um diplomatische Konzepte. Es ist nicht nur unüberlegt, sondern böswillig falsch die Aktion in einen Kontext ’sozialdarwinistischer’ Überheblichkeit zu stellen, denn hier wird nicht das ’survival of the fittest’ propagiert, sondern im Gegenteil Position für die als ‘Bürger zweiter Klasse’ Ausgesonderten bezogen. Nebenbei bestand die Hälfte des Teams aus eben diesen “armen und hilfebedürftigen Burmesen” ohne deren Mitarbeit auf gleicher Augenhöhe die Aktion bedeutungslos wäre. Zu sehen auf dem Foto “Leute, die sich geschlossen in einer Reihe in Heldenpose in Burmariders T-Shirts mit verschränkten Armen präsentieren”.

‘Wem hilft Entwicklungshilfe eigentlich? Oftmals den Gebern.’

Am besten beiden Seiten gleichermassen. Man mag Entwicklungshilfe als ‘Ablasshandel’ moralisch verwerfen, Fakt aber ist, dass gerade kleinere NGO’s sehr effektiv und unbürokratisch arbeiten, denn sie leisten ihre Unterstützung (humanitarian assistance) direkt vor Ort und schieben, wenn ich ein Bild bemühen darf, den Kindern die Malariaprophylaxe persönlich in den Mund. Und ja natürlich, das hilft ihnen! Nebenbei hast du hier einen Kommentar veröffentlicht und mußt demnach einer jener ‘Geber’ sein! Wie geht’s dir damit?

An Bettina:

“Ich stimme Jens Hermann vollkommen zu: die Art der Darstellung verweist auf das Verständnis einer fremden Kultur gegenüber”

Eine “fremde” Kultur verstehst du jedenfalls nicht aus dem Fernsehsessel. Eine “fremde” Kultur hinter Stacheldraht in einem Flüchtlingslager kennen zu lernen, ist auch nicht gerade der Idealfall, aber doch deutlich näher dran.

“Neben dem evolutionistischen Gedankengut sehe ich das Projekt als gelungene PR& Marketingaktion für einen Volunteer Tourismus, der vielen als Projektionsfläche für eigene Wünsche dient, Stereotypen fördert und durch Voyeurismus Emotionalität und Anteilnahme weckt. So wird die Lust am Reisen mit dem Gefühl, etwas soziales, sinnvolles getan zu haben, ergänzt.”

Deine Analyse, die auf der ‘vollkommenen Zustimmung’ mit Jens Hermann aufzubauen scheint, stellt mit dem “evolutionistischen Gedankengut” die Burmariders in die Ecke rassistischer Stammtischbrüder. Für mich ist das eine ziemlich einfache Art, deinem Unmut Luft zu machen. Ganz wunderbar, dass du “das Projekt als gelungene PR& Marketingaktion” einstufst, genau das scheint mir die Absicht gewesen zu sein. Ich befürchte allerdings, dass nur sehr wenige Touristen sich davon überzeugen lassen werden, freiwillig auf einer Müllkippe zu arbeiten. Wenn der Wunsch die Mutter der Gedanken ist, scheint mir ein Volontariat in einem Krisengebiet nicht die schlechteste Projektionsfläche für die Menschwerdung zu sein. Wo aber hast du in der Berichterstattung die Beförderung von “Stereotypen” ausmachen können? Und wo greift dein Argument des Voyeurismus?

‘Voyeurismus (von franz. “voir” = “sehen”, “le voyeur” = “der Seher”;) ist eine Form der Sexualität, bei der ein Voyeur durch das - meist heimliche - Betrachten nackter Menschen, die seiner sexuellen Orientierung entsprechen, oder durch das Beobachten sexueller Handlungen, sexuell erregt wird. (…) Schaulustige, die bei Unfällen, Naturkatastrophen etc. aus Sensationsgier die Bergungsarbeiten behindern und eher als ‘Gaffer’ bekannt sind, werden gelegentlich auch als Voyeure bezeichnet.’
http://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Orientierung

Emotionalität und Anteilnahme werden bei mir geweckt, wenn ich Menschen in den Untergang gehen sehe. Wenn ich Zeuge werde, wie ihre Kultur und Sprache ausgelöscht werden. Wenn ich sehe, dass ihr Überleben ein nahezu hoffnungsloser Kampf ist. Wenn ich deshalb davon ausgehen muss, dass einige der Vertriebenen bei meinem nächsten Besuch nicht mehr am Leben sein werden. Ich wüsste nicht, was daran sexy sein sollte. Auch die “Lust am Reisen” wird mir dadurch schwer.

“Doch die Frage der Repräsentation von Ethnien und die Frage nach der Effektivität der Hilfe bleibt offen. Entwicklungshilfe fördert in den meisten Fällen Abhängigkeiten.Nützlich ist die Aufmerksamkeit natürlich für die “Burmarider” und die Sponsoren.”

Hier stellt sich die Frage, ob du dir für deine Analyse der (zugegeben) umfangreichen Informationsquellen auf der Seite ausreichend Zeit genommen hast. Es werden doch keine “Ethnien repräsentiert”. Hier wird einzelnen Menschen, und zwar meistens denen, die sonst nicht mitreden dürfen, eine Plattform geboten.
Entwicklungshilfe fördert nicht nur Abhängigkeiten, sondern legt sie in jedem Fall für einen bestimmten Zeitraum fest; auch dies in beide Richtungen. Fast schon ein Allgemeinplatz: seriöse ‘humanitarian assistance’ leistet, wo möglich, Hilfe zur Selbsthilfe, um die Abhängigkeiten für alle Parteien graduell aufzulösen. Die Frage nach dem Nutzen von ‘humanitarian assistance’ muss von jedem selbst im stillen Kämmerlein entschieden werden, stellt sich vor Ort allerdings nur noch im Detail. Wer sich wo und wann mit welchen Federn schmückt, ist doch egal: Hauptsache die Aufmerksamkeit für den nahezu unbekannten Konflikt in Burma bleibt virulent und führt zu noch mehr Aufmerksamkeit. Nur wenn der kalte Wind der öffentlichen Meinung über die unverbindliche Haltung der Politik den Verantwortlichen weltweit ins Gesicht bläst, rückt eine friedliche Entzerrung der brisanten Gemengelage in Burma/Myanmar in die Nähe.

“Leider bringt die Kampagne auf ethnozentrische Art dieses wichtige Thema in die Medien und schadet so eventuell dem Land und den Menschen langfristig.”

Selbst wenn wir mal von einem Verdreher in der Komposition deines Satzes ausgehen und das “Leider” aussen vor lassen: nichts schadet “eventuell” dem Land und den Menschen langfristiger als ihre eigene Regierung. Die aktuelle Situation in Burma/Myanmar ist brisant und die “armen und hilfebedürftigen Burmesen” versuchen (wie schon 1988) ihre Notlage durch Demonstrationen zu verbessern und auf die (medien-) politische Agenda zu bringen. Ernsthaft darf bezweifelt werden, dass die ‘Burmariders’ performance oder ein Artikel im Spiegel “dem Land und den Menschen langfristig” Schaden zufügen könnten.
Deine Auseinandersetzung mit diesem “wichtigen Thema” ist solange belanglos, bis du nicht irgend etwas Maßgebliches dazu zu sagen hast. Hast du den Ansatz einer Antwort? Bitte schreibe dich für eine der weltweit mager besuchten Podiumsdiskussionen der burmesischen Diaspora ein, die händeringend nach probaten Lösungsansätzen sucht. Wäre das nicht eine Herausforderung?

Trotz Polemik und der gelegentlichen Inkompetenz - vielen Dank an euch: eine kontroverse Auseinandersetzung mit Burma/Myanmar ist dringend notwendig.

Für die ethnozentrischen Griechen waren der Rest der Welt ‘bárbaroi – ihrer Sprache nicht mächtig’. Wären sie damals zu Hause geblieben und nicht ins nächste Dorf aufgebrochen, hätten wir immer noch Angst vor der großen, weiten Welt.

Max

Oli
14. September 2007 um 10:26 Uhr

Liebe Bettina, lieber Jens,

was habt IHR denn gutes für die Bevölkerung und das Land Burmas getan? Oder anderen Menschen denen es schlecht geht in anderen Ländern? Falls ja, dann gilt auch Euch mein Respekt, dann könnt Ihr mit konstruktiver Kritik den Burmariders helfen. Ich glaube jedoch nicht, dass Ihr das in irgendeiner Weiße getan habt, denn sonst wüßtet Ihr, wie schwer und mühsam so etwas ist und würdet nicht so abschätzig darüber schreiben. Oder glaubt Ihr mit der Minute, die Ihr für die Mail gebraucht habt irgend jemanden geholfen zu haben.

Grüße Oli, Burmarider

Gudi Baumgarte
13. September 2007 um 20:12 Uhr

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
In diesem Sinne bin ich glücklich über alles, was Menschen leisten, die für diese Projekte und Organisationen arbeiten !!! DANKE !!

Menschen, die irgendetwas zu bemängeln haben, wünsche ich mal mit den Leidenden tauschen zu dürfen ! (Michael Douglas - “The game”)

Wer weiß, vielleicht werden sie es selbst noch erleben?! Wir wissen nicht, wie das Leben “hinter dem Horizont”, also nach dem sog. Tod aussieht, wenn wir nicht JETZT und ALLE daran arbeiten, dass diesen leidenden Seelen geholfen wird !!!

11. September 2007 um 11:55 Uhr

Mit Kritik muss man bei einem solchen Projekt immer rechnen. Oftmals ist diese angebracht, doch manchmal ist auch Neid der Antrieb für eine eben solche Kritik. Das finde ich persönlich sehr schade. Die Tour dauerte 4 Wochen. Persönlich denke ich, dass man mit einer passiveren Berichterstattung vielleicht nach 2 Jahren Erwähnung gefunden hätte.

Zitat Jens Herrmann
“Leute, die sich geschlossen in einer Reihe in Heldenpose in Burmariders T-Shirts mit verschränkten Armen präsentieren, will ich eigentlich nicht unterstützen, weil das die üblichen Klischees bedient und fördert.”

Finde ich sehr engstirnig gedacht. Wenn die Menschen beim letzten Bild eine gewisse Pose einnehmen, dann sollte man das doch nicht auf die Goldwaage legen, oder? Aber Klischees sind nicht wirklich vorhanden, denn wer kreiert Klischees. Nicht die Gesellschaft, nicht die Kultur, sondern jeder einzelne von uns in seinem eigenen Kopf. Jeder ist sein eigener Klischeebauer. Vielleicht haben sie auch nur diese Pose eingenommen, weil sie stolz auf ihre Leistung waren.

Und das Bild des Erhabenheitsgefühls entsteht aus meiner Sicht nicht durch die Bilder der Radler oder “armen” Menschen, sondern dadurch, dass wir alle diese Tour aus einem anderen Blickwinkel sehen. Wir können abends essen gehen, ausgehen, danach in die gemütliche Wohnung und uns Videos der Burmariders ansehen. Wenn etwas auf Erhabenheit hindeutet, dann dass wir das Ganze nur aus unserem Wohlstand heraus betrachten können.

Zitat Bettina
“…und durch Voyeurismus Emotionalität und Anteilnahme weckt.”

–> Ich kann mich noch gut an meine Zeit als Kind in der Kirche erinnern, als es immer pünktlich zu Weihnachten diese Tütchen von Misereor gab, in die man Geld stecken sollte, wenn man es hatte. Und was war auf diesem Tütchen aufgedruckt? Richtig: ein kleines schwarzes Kind mit aufgeblähtem Bauch und ohne Kleidung.

Ob man diese Art der Berichterstattung gut findet oder nicht bleibt jedem selbst überlassen, aber meiner Meinung nach arbeiten 80% aller Hilfsorganisationen bewusst mit eben diesen Mitteln. Das ist nun einmal Fakt.

Man will durch dieses Medium eine breite Masse ansprechen, und das funktioniert nun einmal mit dieser Art der Berichterstattung am Besten. Natürlich lobe ich mir Menschen wie Herrn Herrmann und die Bettina, denn diese haben sich schon länger mit diesem Thema auseinandergesetzt und spenden sicherlich regelmässig. Mein Gefühl sagt mir aber, dass es bei der Burmariders Aktion darum ging in 4 Wochen schnell möglichst viel Geld zu spenden, um den Menschen vor Ort zu helfen. Also mein Geld ist gut angelegt, denn ich weiss dass bestimmt der Prothesenhersteller einen kleinen Geldbetrag bekommen wird.

Jah bless
Floyd

Lena
11. September 2007 um 04:19 Uhr

Bei dem Projekt geht es nicht um die Darstellung von Ethnien, sodern darum, Menschen die aus ihrem Land vertrieben wurden zu unterstuetzen und die Oeffentlichkeit auf die Situation in Burma und entlang der Grenze in Thailand aufmerksam zu machen.

Ich frage mich wie man diesem Land noch mehr schaden kann als es die eigene Regierung bereits getan hat? Und wer, wenn nicht Hilfsorganisationen, kuemmert sich um die Unmenge von Fluechtlingen?
Einige der Hilfsorganisationen arbeiten weniger effektiv als andere. Schwarze Schafe gibt es immer. Ohne diese Organisationen waeren die Menschen aber auf sich allein gestellt, ohne Aussicht auf eine baldige Verbesserung der Situation in ihrem Land.
Ich denke es ist kaum moeglich immer alles “ethnologisch korrekt” darzustellen. Viel wichtiger ist es das Hilfe schnell und effektiv dort ankommt wo sie benoetigt wird.

Und ehrlich gesagt: Ist nicht Volunteer Tourismus besser als Tourismus, selbst Anpacken besser als anschauen?
Vor Ort wird einem die Situation viel eher bewusst als beim lesen von Buechern….

Bettina
9. September 2007 um 15:09 Uhr

Ich stimme Jens Hermann vollkommen zu:
die Art der Darstellung verweist auf das Verständnis einer fremden Kultur gegenüber-

was soll uns ein Kommentar wie:
“die nahezu genetisch bedingte Besorgnis des ewigen Migranten”
oder ein Vergleich mit Tieren “wie im Zoo” sagen?

Neben dem evolutionistischen Gedankengut sehe ich das Projekt als gelungene PR& Marketingaktion für einen Volunteer Tourismus, der vielen als Projektionsfläche für eigene Wünsche dient, Stereotypen fördert und durch Voyeurismus Emotionalität und Anteilnahme weckt. So wird die Lust am Reisen mit dem Gefühl, etwas soziales, sinnvolles getan zu haben, ergänzt.

Doch die Frage der Repräsentation von Ethnien und die Frage nach der Effektivität der Hilfe bleibt offen. Entwicklungshilfe fördert in den meisten Fällen Abhängigkeiten.Nützlich ist die Aufmerksamkeit natürlich für die “Burmarider” und die Sponsoren.

Leider bringt die Kampagne auf ethnozentrische Art dieses wichtige Thema in die Medien und schadet so eventuell dem Land und den Menschen langfristig.

Jens Herrmann
9. September 2007 um 13:23 Uhr

Liebe Leute von Burmariders,

nichts gegen eure Absicht zu helfen, aber ich finde die Art und Weise wie das Projekt dargestellt wird sehr fraglich.

Die Bilder sehen sehr nach Eigendarstellung aus im Sinne eines ethnozentrischen Erhabenheitsgefühls gegenüber den “armen” und “hilfebedürtigen” Burmesen.

Bildkommentare wie: “… fehlt nur das Schild “Bitte nicht Füttern” oder “Das Ende der Welt, wie wir sie kennen” zeigen die Schwierigkeit einer anderen “Kultur” auf Augenhöhe zu begegnen. Leute, die sich geschlossen in einer Reihe in Heldenpose in Burmariders T-Shirts mit verschränkten Armen präsentieren, will ich eigentlich nicht unterstützen, weil das die üblichen Klischees bedient und fördert.

Wem hilft Entwicklungshilfe eigentlich? Oftmals den Gebern. Unabhängig davon muss man sich der visuellen Präsentation bei so einem Thema sehr genau bewußt sein. Schade, dass das hier versäumt wurde.

Kniggendorf, Gunnar W.
31. Juli 2007 um 14:59 Uhr

meine besten Wünsche zur glücklichen Rückkehr und meine enorme Hochachtung vor Eurem Mut und Eurer Leistung. Ihr zeigt der Welt, was alles möglich ist um Menschen in Not zu helfen.Viel Erfolg auch bei Eurem zukünftigen Engagement.

Gunnar

Katharina
29. Juli 2007 um 11:35 Uhr

Respekt. Glückwunsch. Danke.

25. Juli 2007 um 23:26 Uhr

RESPEKT!!!

Ulla Lingk
23. Juli 2007 um 19:07 Uhr

Stolz auf Deine Leistung, froh über Deine Rückkehr und zufrieden das alles geklappt hat. Für das ganze Team:
HERZLICH WILLKOMMEN und weiter so.
Ulla

Jürgen Redelius
20. Juli 2007 um 12:54 Uhr

Hallo an Euch alle,

GRATULATION und herzlichen Dank für die Einblicke in eine für mich fremde und befremdliche Wirklichkeit. Durch Euer Engagement und Euren Mut habt Ihr bewiesen, dass konkrete Hilfe vor Ort möglich ist und dass es viele (über 1400) Menschen gibt, die sich an Eurem Projekt nicht nur finanzielle beteiligt haben und sich auch weiter beteiligen werden.

Erholt Euch gut von den Strapazen und kommt gut wieder nach Hause!

Liebe Grüsse
Prof. Dr. Jürgen Redelius

Tobi
18. Juli 2007 um 23:10 Uhr

Hi Flo,

unglaublich, was Ihr geleistet habt. Du hattest ja schon immer mein Respekt und Du wirst ihn auch sicher nie mehr verlieren.
Ich bin aber auch froh, dass Dir nichts passiert ist und Du heil wieder kommst. Ihr habt Euch ja schon das ein oder andere Mal in gefährliche Situationen begeben.
Den Urlaub hast Du Dir jetzt aber sicher mehr als verdient.

Grüße von Deinem Point Guard

18. Juli 2007 um 09:42 Uhr

Hallo Ihr beiden Flos, und natürlich auch Max.
…was mach ich denn nun den ganzen Tag in der Agentur, wenn nicht mehr auf eure Seite zu schauen? Hmm, ich freu mich auf jedenfall, daß ihr euer Projekt mit so einem positiven Echo durchegzogen habt und vorallem dass es euch am Ende auch gut geht.
Endlich kann ich von meiner Mum wieder meinen Laptop haben, den ich Ihr zur täglichen Ansicht eurer Berichte überlassen habe. :-) Ich freu mich bald wieder von euch zu hören.
Abschließend kann ich nur noch einmal sagen wie Stolz ich auf euch bin, dass Ihr so ein tolles Projekt auf die Beine gestellt habt. Weiter so!

Liebe Grüße vom Basti

Julia
17. Juli 2007 um 23:27 Uhr

hallo flo’s,
vielen dank für die tolle tour, die sehr interessanten berichte und alles, was wir die letzten wochen mit euch miterleben durften! es hat sich sehr gelohnt und wir freuen uns über den erfolg! lasst es euch jetzt mal ein paar tage gut gehen, alles reveupassieren und kommt gesund zurück! wir freuen uns riesig!
und danke, dass auch wir jetzt wissen, dass burma kein land für exklusivurlaub ist sondern sehr auf hilfe angewiesen ist!
es war großartig.
liebe grüße, julia

Miri
17. Juli 2007 um 21:01 Uhr

RESPEKT !!! Ich bin mehr als beeindruckt. Unglaubliches Projekt, wahnsinnige Resonanz ! Ob Du das so erwartet hast, Flo ?!?
Ich kann noch garnicht fassen, dass es nun vorbei ist. Was mache ich die nächsten Tage ohne die Burmariders ? Schön das wir Mitfahrer nun nicht so hängen gelassen werden und es sicher bald Infos über die Hilfsaktionen geben wird. Das wäre sonst ja wie ein kalter Entzug. Denn wir sind süchtig nach Reportagen und Berichten ! Ihr wart die letzten 29 Tage ein Teil unseres Lebens und wir wollen auch weiterhin dazu gehören ! Denn jetzt geht es richtig los !
1000 Grüße an das ganze Team, Miri, Burmarider

P.S. Flo, wir freuen uns tierisch auf Dich !!! Melde Dich (erreichen Dich nicht mehr über SMS). Wann bist Du wieder im Lande ?

17. Juli 2007 um 20:48 Uhr

Hallo Burmariders, auch ein herzliches Dankeschön an euch für diese Superaktion vom ganzen Team der [m]zentrale. Ihr habt einigen bei uns und die wir werben konnten die Augen geöffnet und überzeugt auch mal was anderes ausser “schaffe” während der Arbeitszeit zu machen, und ja, die Webseite in vollen Zügen zu geniessen war, ist und bleibt weiterhin für uns und unsere Mitarbeiter in der Arbeitszeit bei uns inklusive ;-), denn es geht ja noch weiter, und darauf sind wir alle gespannt und danken auch dafür schon einmal im vorraus!

Viele Grüße

Alex

Hans
17. Juli 2007 um 19:12 Uhr

Liebe Burmariders
vor Ort und an den Computern.
Vielen herzlichen Dank für diese tief beeindruckende Erfahrung eines gemeinsamen Projekts. Besonderer Dank und Gratulation an das Sechser-Team. Ihr habt vorbildliches geleistet. Mich haben eure Filme, Berichte und Aktionen tief bewegt und betroffen gemacht. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie es für euch zu verkraften war, Leid, Gewalt, Ungerechtigkeit - pure Unmenschlichkeit hautnah zu erleben, jeden Tag aufs Neue wahrzunehmen und darüber zu informieren. Ich bin gespannt auf eure Antworten.
Ich war jeden Tag mehrmals auf der Webside und ich hatte mehrere Nächte mit Unterbrechung. Vieles habe ich zurückgestellt bzw. vernachlässigt. Nun will ich wieder aufs Laufende kommen.
Mit dem Ende der Tour ist ein toller Schritt gelungen, ich freue mich, dass ihr auf eurem letzten Bild erklärt: es geht weiter. Das ist toll. 1.400 Menschen als virtuelle Riders können und wollen weitermachen, zusammen mit euch. Die erreichte Öffentlichkeit muss weiter entfaltet werden. Die Solidarität mit den Menschen auf der Flucht ist nach wie vor unverzichtbar. Wir - alle Burmariders sind eine lebensspendende Quelle der Hoffnung auf Zukunft und Entwicklung für die entrechteten Menschen. Diese Quelle können und und dürfen wir nicht versiegen lassen.
Mit den gesammelten Spenden kann konkret mitgeholfen werden, dass Grundrechte auf Nahrung, Bildung und Gesundheit auf minimalem Niveau und für Einzelne existenziell entscheidend gesichert werden.
Nebenbei hatten wir die tolle Erfahrung mit dem Medium Internet und den Möglichkeiten der Kommentierung und Diskussion. Auch dies sollte fortgesetzt werden.
Nun aber habt ihr Teamer (und ich auch) eine Erholungsphase nötig. Erholt euch gut. Wir freuen unsdass ihr die Herausforderungen so erfolgriech umgesetzt hat und gesund zurück kehrt mit vielem weiteren Materialien und Informationen. Ich wünsche euch eine erfolgreiche Frotsetzung in Medien und Öffentlichkeit und uns eine aktive Teilhabe.
Schalom
Herzliche Grüsse
Hans aus Pattonville

Charly Heisterborg
17. Juli 2007 um 18:14 Uhr

hallo Flo’s
Gratulation zur erfolgreich beendeten Tour.
Ihr habt uns einen kleinen Einblick in Einzelschicksale und das gesamte Elend der Burmaflüchtlnge gegeben. Auf der anderen Seite habt ihr sicherlich auch Hoffnung auf Besserung geweckt und mit den gesammlten Spenden lässt sich sicherlich einiges bewerkstelligen. Davon auch demnächst noch zu hören wäre gut - ihr braucht wie die Betroffenen einfach mehr Mediensupport und Öffentlichkeit.
weiterhin good luck
charly

17. Juli 2007 um 16:32 Uhr

liebe burmariders,
lieber Flo,
zunächst Dank und Gratulation, dass ihr dieses wagemutige Projekt heil und überaus erfolgreich über die Runden gebracht habt. Jeder Tag der Tour war für uns Betrachter und Mitfahrer faszinierend. Tief bewegt und beeindruckt hat uns das Flüchtlingsschicksal der Karen. Erst eure Tour hat uns all das wirklich erschlossen. Ganz toll eure Darstellung im Internet, - die Kommentare, Filme und überaus schönen und zum Teil spektakulären Bilder. Wir möchten wünschen, dass noch weitaus mehr Menschen von der Tour Kenntnis nehmen und zu burmariders werden!
Euch eine verdiente gute Erholung nach all den Strapazen und wir freuen uns bei Gelegenheit auf ein Wiedersehen mit dir, lieber Flo-rian!
Dem Projekt bleiben wir mit Sicherheit verbunden.
Bis dahin
viele Grüße
Edith und Heinz-Wilhelm

17. Juli 2007 um 16:30 Uhr

Hallo Flo´s
wir sind alle froh, dass Eure Reise ohne große Blessuren glücklich zu Ende geht.
Ihr habt uns in eine für die meisten Betrachter bisher verborgene Welt geführt, die von Hunger und viel menschlichem oder besser unmenschlichem Leid geprägt ist. Wir hoffen, dass Euer Wirken als Burmariders noch viele Signalwirkungen für weitere Hilfsbereitschaft und Spenden hat. Die bisherige Spendenbereitschaft und die Resonanz in der Presse zeigt, dass Eure Mühe nicht um sonst war.
Kommt wieder gesund nach Hause.
Mit herzlich Grüßen
Kurt und Monika Niethammer

17. Juli 2007 um 15:35 Uhr

Liebe Burmariders,

wir sind ueberwaeltigt von dem grossen Interesse, das die Tour gefunden hat, von den vielen positiven Kommentaren und den vielen Spendern.

Unser Verein Helfen ohne Grenzen Deutschland ist Traeger der Burmariders Tour.

Wie fingen vor vor enigen Jahren an, auch in Deutschland auf das Elend der Fluechtlinge an der Burmagrenze hinzuweisen und starteten unsere ersten Hilfsprojekte. Es war nicht einfach, mit diesem Thema eine breitere Oeffentlichkeit zu erreichen, denn Burma ist weit und den meisten nur aus der Tourismuswerbung bekannt. Wir hoffen sehr, Burmariders hat daran etwas geaendert.

Ich konnte vor eingen Tagen Gast sein bei der Einweihung eines kleinen Krankenhauses im Karen Gebiet. Die Leiterin der Klinik sagte dabei: “Wir Karen muessen sehr viel erleiden und werden immer wieder vertrieben. Aber wir haben in anderen Laendern Freunde, die uns unterstuetzen und uns lieben.” Die Fluechtlinge dort in Burma und an der Grenze vertrauen darauf, dass wir mit unserer Unterstuetzung nicht nachlassen.

Einmal gebaute und eingerichtete Kliniken und Schulen brauchen eine langfristige Foerderung und Unterstuetzung fuer ihren Betrieb.

Deshalb freuen wir uns ueber jeden, der sich entschliessen kann, unsere Hilfsprojekte dauerhaft zu unterstuetzen.

Ob als regelmaessiger Spender oder als neues Mitglied bei uns, Eure Hilfe wird dringend gebraucht und Ihr seid herzlich willkommen!

John Pohl

Gustel Caris-Schmelzer
17. Juli 2007 um 08:59 Uhr

Wir gratulieren für die tolle Tour und sind froh, daß ihr heil angekommen seid.
Wir möchten hier noch einen Aspekt an das Reisen nach Burma geben: wenn man einfach übernachtet, in kleinen Lokalen isst, sich mit der normalen Bevölkerung beschäftigt geht zwar immer noch ein kleiner Teil an das Regime…(es läßt sich nicht ganz verhindern). Trotz allen hat es doch einen positiven Sinn für die Menschen dort, denn wir sind das Fenster in die Welt. 2006 hatten wir eine sehr interessante Reise und konnten in verschiedenen Projekten Direkthilfe leisten. Oft war es auch spontan nur ein Essen für alle Kinder auf der Strasse, Stifte und Papier für Bilder oder Unterhaltungen mit Studenten im Teeshop. Wir erlebten warmherzige offene Menschen, bittere Armut, belastendes Elend und stellten oft die kritische Frage soll man reisen -oder nicht?
Menschen in Burma sagten, das ohne die Touristen noch weniger Infos in die Welt kommen. Deshalb für alle Burmareisenden: überlegt Euch…es ist zwar anstrengend allein zu reisen, man kann aber etwas unterwegs bewegen und viele Eindrücke mit nach Hause tranzportieren. Die Menschen in Burma haben die Hoffnung noch nicht verloren…und ein sensibler Tourismus gibt den Menschen das Gefühl, daß die Welt sie nicht vergißt!!!!!!
Es sind ja nicht alle so aktiv wie die Burmarider, aber mithelfen kann jeder……
Grüße Lothar Schmelzer Gustel Caris-Schmelzer



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