|
Kommentare Kommentare lesen Kommentar schreiben bisherige Etappen
Tag 1 – Morgen geht’s los.Tag 2 – Wir steigen auf. Tag 3 – Unter dem Rad. Tag 4 - Die Ebene von Thaton Tag 5 – Früchte Tag 6 – Auf der Suche nach den Menschenfressern Tag 7 – Pass über die Daen Lao Berge Tag 8 - Happy Hill Tag 9 – Huai Nam Dang Tag 10 – Lisu Tag 11 - Lahu und Kayan Tag 12 – Ruhetag Tag 13 – Auf den Spuren der Geschichte Tag 14 – Zurück in der Gegenwart Tag 15 – "Internally Displaced Person" Tag 16 – Salween Dam Tag 17 – Helfen ohne Grenzen Tag 18 – Mae Nam Moei Tag 19 - Regen Tag 20 – Das Konzept der Angst Tag 21 – Die Stadt der Illegalen Tag 22 – Die Stadt der Hoffnung Tag 23 – Huai Nam Nag Tag 24 – Gibbons Tag 25 – Death Highway Tag 26 – Umpiem Tag 27 – Freedom Klinik Tag 28 – Nu Po Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Hintergrundinformationen heute: Burma im Überblick, Vol. XVII – Machterhalt 1
09:10 Uhr: Für Laura.
REPORT
Saw Maw Hpa Hla
09:35 Uhr: Am Ende finden wir unseren Mahout doch noch. Unsere Anwesenheit in Nu Po ist den Karen im Dorf nicht verborgen geblieben und den drei gut gekleideten Burmesen ebensowenig. Um unsere unsere Lüge von gestern nicht auffliegen zu lassen, werden wir wohl oder übel auf den Elefanten klettern müssen. Dafür haben wir am Rande des Geschehens die Möglichkeit, Saw Maw Hpa Hla nach seiner Meinung über die Flüchtlingswellen der letzten 10 Jahre zu fragen.
2
10:04 Uhr. Nu Po #1: Während wir im Dorf Nu Po auf der einen Seite der Strasse Elefanten reiten, die wir bei uns nur aus dem Zoo kennen…
3
4
REPORT
Free Burma Rangers
13:14 Uhr: Eine wörtlich Übersetzung eines FBR Team Berichts aus dem Karenni Staat:
Am 10. April 2007 haben burmesische Truppen unseren FBR Mitarbeiter Saw Lee Reh Kyaw in ihrem Hauptquartier verhört und anschliessend hingerichtet. Lee Reh war am 8. April gefangen genommen worden, während er in einem Karenni Dorf medizinische Hilfe leistete. Truppen des LIB 427 (Light Infantry Battalion) der burmesischen Armee eröffneten während eines Angriffs auf das Dorf Ha Lee Ku das Feuer. Ein pro-demokratischer Karenni Soldat (KNPP – Karenni National Progress Party) wurde getroffen und war sofort tot. Unser Mitarbeiter Lee Reh wurde schwer am Bein verletzt. Die burmesischen Soldaten nahmen ihn gefangen und brachten ihn in ihr Hauptquartier, wo er verhört, gefoltert und dann erschossen wurde. Am 9. April verhaftete die burmesische Armee ausserdem den Dorfchef und den Sekretär des Dorfes. Es ist nicht bekannt, wo die beiden sich im Moment befinden. Das Dorf Ha Lee Ku besteht aus 35 bis 40 Familien und ist etwa 27 km vom nächsten burmesischen Armeelager in Htee Maw Soe entfernt. Etwa ein mal im Monat wird es von der burmesischen Armee patrouillert. Lee Reh, der 2005 zu einem FBR Rucksack Sanitäter ausgebildet wurde, war in dem Dorf, um medizinische Hilfe zu leisten und Informationen über die Menschenrechtsverletzungen durch die burmesische Armee zu sammeln, denen die Dorfbewohner hier regelmässig ausgesetzt sind. Er war ein wundervoller Mann der immer lächelte und einer der hervorragendendsten Absolventen der FBR Ausbildung. Er wird von uns allen schmerzlich vermisst und wir werden alles tun, um seiner Familie zu helfen. Er wurde bei der Aufgabe getötet, an die er glaubte: unterdrückten Menschen Hilfe zu bringen. Sein Tod ist tragisch, aber er ist nicht umsonst gestorben. Er hat mit seiner Liebe und Hilfsbereitschaft Zeichen gesetzt, die das Leben der Menschen denen er geholfen hat und unser aller Leben, verbessert hat. Wir werden ihn schmerzlich vermissen. 8
13:16 Uhr: Saw Lee Reh Kyaw (Archivbild).
9
10
32
Kommentare
Sandra
21. August 2008 um 01:16 Uhr
ich finde es wirklich so wundervoll was ihr tut.wenn ich die bilder der flüchtlingskinder sehe dann kommen mir die tränen. ich wollte euch einfach nur mal sagen wie mutig und unwahrscheinlich toll ich eure arbeit finde. für mich seit ihr wahre helden! Elif
25. Mai 2008 um 10:26 Uhr
Hallo alle zusammen, “Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.” - Edmund Burke Liebe Burmariders, macht weiter so! Ich habe hohen Respekt vor euch. Ich wünsche euch von ganzem Herzen viel Erfolg! Elif 22. Mai 2008 um 00:09 Uhr
Hallo Jungs, Nils C. Nagel
22. Januar 2008 um 11:59 Uhr
Lieber Gunnar, 13. Dezember 2007 um 19:55 Uhr
Ich möchte den Herren Caris-Schmelzer noch nachträglich voll und ganz zustimmen und Wenn sich “Ausländer” damals nicht gegen das “Regime Hitler” verbündet hätten, wie würden wir heute leben? Auch ich habe vor einiger Zeit noch nicht gewusst, was ich bewegen kann und wozu ich andere bewegen kann, die über finanzielle Mittel verfügen, die sie nicht benötigen. Aber auch wenn jeder oder nur jeder 2. helfen oder spenden würde, wären alle Probleme in NullKommaNichts gelöst. Allerdings sollte man auch immer bedenken, dass man von jemandem, der nicht gelernt hat, wie er seine Macht in der Welt einzusetzen, nicht erwarten kann, dass sich von heute auf morgen seine Sichtweise ändert. Wenn Kindern beigebracht wird, ehemalige “Feinde” bzw. Kriegsgegner zu hassen, dem Rest der Welt gleichgültig gegenüber zu stehen und nicht auch einmal das Leben hinter den Horizont zu betrachten, Dass sich Manager die Zeit, die sie mit ihren Kindern versäumen und die ihre Ehefrauen vermissen, nicht kaufen konnten, erkennen viele leider erst sehr spät. Welches Leben ist also lebenswerter ? Wir können nicht immer alle auf dem gleichen Wissenstand sein. Das Leben ist ein ständiger Lernprozess. Jeder Einzelne mit dem Privileg gelernt zu haben, aber kann dasselbe leisten ! Gute und schlechte Menschen gibt es nicht. Es gibt nur Sehende oder noch nicht Sehende … Mächtig sein Wollende oder Nichtwollende. Nichts anderes hat der Mensch, Christus , versucht, den Menschen vor 2000 Jahren zu lehren. Ich wünsche allen ein frohes und erfülltes Weihnachtsfest und viel Kraft für das Neue Jahr ! 1. Oktober 2007 um 21:36 Uhr
Ich wünsche Euch allen ein gutes Gelingen. Habe nicht nur Respekt, sondern auch Angst um Euch und den Bürgern in Burma. Ich hoffe in Zukunft auch, dass sich die Konflikte mit mehr Dipolomatie als mit Waffen regeln lassen. LG Andy Gustel Caris-schmelzer
27. September 2007 um 10:45 Uhr
Wünschenswert wäre: daß viele Kommentarschreiber lieber handeln würden,als über Menschen zu urteilen, die wirklich etwas bewegt haben um der Situation in Burma eine Plattform zu geben. Gruß Lothar Schmelzer und Gustel Caris-Schmelzer shrimp
20. September 2007 um 00:02 Uhr
hi jens! ich finde, dass dein vergleich gerade das entscheidende detail ausser acht lässt. nämlich, dass diese kinder eingesperrt sind. man steht doch buchstäblich vor einem käfig. als müsste der obdachlose mitbürger, der von dir zum vergleich herangezogen wird, auch unschuldig eingesperrt sein. dann fände ich die bildunterschrift wieder aufrüttelnd und angebracht. ok, etwas provokant, aber doch eher anregend als herablassend oder? aber mal anders herum: wie würdest du das bild untertiteln? grüsse shrimp Jens Herrmann
19. September 2007 um 21:27 Uhr
Vielen Dank für die Antworten. Die Reaktionen von Euch zeigen mir, dass ich nicht den Kern meines Anliegens rüberbringen konnte. Mein erster Kommentar hat zu viel Anlaß für Spekulationen gegeben. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Die Tatsache, dass das Projekt eine Möglichkeit gefunden hat uns hier auf die Situation in Burma aufmerksam zu machen finde ich sehr gut. Die Medien berichten hierzulande überhaupt nicht oder nur sehr wenig über die schlechten Lebensumstände und die politische Lage. Ich plädiere unbedingt dafür, dass man in Form von Berichterstattung darüber informiert wird. Ich finde auch, dass Hilfe notwendig ist. Ich bewundere das Team von Burmariders für Ihre Absicht und Tatkraft zu helfen. Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit. Ein solches Projekt zu stemmen ist wahrlich nicht leicht. Ich kann mir leicht vorstellen, dass mein Kommentar wie ein Dämpfer wirken muss. Ich möchte auf keinen Fall irgendetwas an dieser Hilfe behindern oder schlecht machen. Im Gegenteil, ich habe die langfristige Wirkung der Berichterstattung im Auge und habe da einige Bedenken. Mein Interesse gilt der Wahrnehmung von Bildern und speziell von Bildkommentaren. Darauf sollte meine Kritik abzielen. Ich möchte ganz gezielt auf etwas hinweisen, was oftmals nur sehr unterbewußt aufgenommen und weiterverwendet wird. Die Kombination von Text und Bild so wie sie hier an einigen Stellen der Berichterstattung dargestellt wird, finde ich sehr bedenklich. Klar kann man immer sagen: ist doch egal, ist nur ein Kommentar, eine emotionale Äußerung, die das Bild sogar stärker zur Geltung bringt. Sind doch nachvollziehbare Gedanken. Es ist unumstößlich klar und notwendig die Menschen hier emotional mit Bildern und Texten anzusprechen und damit zum Helfen zu bewegen. Die Art und Weise mit Bildern von Menschen in Not zum Spenden zu bewegen, finde ich auch nicht falsch. Meine Kritik zielt hier eher auf etwas anderes ab und das betrifft nur einige wenige Stellen auf dieser Website. Für mich haben sie allerdings großes Gewicht. Ich finde nicht, dass man beispielsweise bei Bild 4 und 5 ein Vergleich mit einem Zoo heranziehen sollte. Man hätte sich m.E. schlichtweg diesen Kommentar verkneifen sollen, er ist überflüssig und absolut haaresträubend. Auch wenn ich zugeben muss, dass dieser Vergleich wahrscheinlich sogar mir in dieser Situation in den Sinn gekommen wäre - Ich finde es falsch solche Sätze hier auf dieser Website einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kombination von Bild 4 und 5 und deren Bildunterschriften finde ich einfach unpassend. Ich wage es einen Vergleich anzustellen. Ersetzen wir das Bild der Kinder, die Ihre Hände durch den Zaun strecken durch das Bild eines Obdachlosen aus einer deutschen Großstadt. Er hält die Hände um eine Spende bittend den vorbeigehenden Leuten entgegen. Bildunterschrift: >>…und eigentlich fehlt nur das Schild “Bitte nicht Füttern”. 16. September 2007 um 20:06 Uhr
An Jens Hermann: “Die Bilder sehen sehr nach Eigendarstellung aus im Sinne eines ethnozentrischen Erhabenheitsgefühls gegenüber den “armen” und “hilfebedürtigen” Burmesen.” Unbedingt muss man die Situation der Flüchtlinge in Beziehung zum fetten Leben bei uns setzen, sonst würden wir ihr Schicksal nicht als Notlage wahrnehmen, sondern einfach nur als eine irgendwie andere Art von Existenz akzeptieren. Wir würden uns in bedingungsloser Neutralität zurücklehnen. Das ist das Konzept der ‘Nichteinmischung’ unverbindlicher Politik, die andererseits permanent die Zivilcourage aller Bürger einfordert. Aber es geht hier um Menschen und nicht um diplomatische Konzepte. Es ist nicht nur unüberlegt, sondern böswillig falsch die Aktion in einen Kontext ’sozialdarwinistischer’ Überheblichkeit zu stellen, denn hier wird nicht das ’survival of the fittest’ propagiert, sondern im Gegenteil Position für die als ‘Bürger zweiter Klasse’ Ausgesonderten bezogen. Nebenbei bestand die Hälfte des Teams aus eben diesen “armen und hilfebedürftigen Burmesen” ohne deren Mitarbeit auf gleicher Augenhöhe die Aktion bedeutungslos wäre. Zu sehen auf dem Foto “Leute, die sich geschlossen in einer Reihe in Heldenpose in Burmariders T-Shirts mit verschränkten Armen präsentieren”. ‘Wem hilft Entwicklungshilfe eigentlich? Oftmals den Gebern.’ Am besten beiden Seiten gleichermassen. Man mag Entwicklungshilfe als ‘Ablasshandel’ moralisch verwerfen, Fakt aber ist, dass gerade kleinere NGO’s sehr effektiv und unbürokratisch arbeiten, denn sie leisten ihre Unterstützung (humanitarian assistance) direkt vor Ort und schieben, wenn ich ein Bild bemühen darf, den Kindern die Malariaprophylaxe persönlich in den Mund. Und ja natürlich, das hilft ihnen! Nebenbei hast du hier einen Kommentar veröffentlicht und mußt demnach einer jener ‘Geber’ sein! Wie geht’s dir damit? An Bettina: “Ich stimme Jens Hermann vollkommen zu: die Art der Darstellung verweist auf das Verständnis einer fremden Kultur gegenüber” Eine “fremde” Kultur verstehst du jedenfalls nicht aus dem Fernsehsessel. Eine “fremde” Kultur hinter Stacheldraht in einem Flüchtlingslager kennen zu lernen, ist auch nicht gerade der Idealfall, aber doch deutlich näher dran. “Neben dem evolutionistischen Gedankengut sehe ich das Projekt als gelungene PR& Marketingaktion für einen Volunteer Tourismus, der vielen als Projektionsfläche für eigene Wünsche dient, Stereotypen fördert und durch Voyeurismus Emotionalität und Anteilnahme weckt. So wird die Lust am Reisen mit dem Gefühl, etwas soziales, sinnvolles getan zu haben, ergänzt.” Deine Analyse, die auf der ‘vollkommenen Zustimmung’ mit Jens Hermann aufzubauen scheint, stellt mit dem “evolutionistischen Gedankengut” die Burmariders in die Ecke rassistischer Stammtischbrüder. Für mich ist das eine ziemlich einfache Art, deinem Unmut Luft zu machen. Ganz wunderbar, dass du “das Projekt als gelungene PR& Marketingaktion” einstufst, genau das scheint mir die Absicht gewesen zu sein. Ich befürchte allerdings, dass nur sehr wenige Touristen sich davon überzeugen lassen werden, freiwillig auf einer Müllkippe zu arbeiten. Wenn der Wunsch die Mutter der Gedanken ist, scheint mir ein Volontariat in einem Krisengebiet nicht die schlechteste Projektionsfläche für die Menschwerdung zu sein. Wo aber hast du in der Berichterstattung die Beförderung von “Stereotypen” ausmachen können? Und wo greift dein Argument des Voyeurismus? ‘Voyeurismus (von franz. “voir” = “sehen”, “le voyeur” = “der Seher”;) ist eine Form der Sexualität, bei der ein Voyeur durch das - meist heimliche - Betrachten nackter Menschen, die seiner sexuellen Orientierung entsprechen, oder durch das Beobachten sexueller Handlungen, sexuell erregt wird. (…) Schaulustige, die bei Unfällen, Naturkatastrophen etc. aus Sensationsgier die Bergungsarbeiten behindern und eher als ‘Gaffer’ bekannt sind, werden gelegentlich auch als Voyeure bezeichnet.’ Emotionalität und Anteilnahme werden bei mir geweckt, wenn ich Menschen in den Untergang gehen sehe. Wenn ich Zeuge werde, wie ihre Kultur und Sprache ausgelöscht werden. Wenn ich sehe, dass ihr Überleben ein nahezu hoffnungsloser Kampf ist. Wenn ich deshalb davon ausgehen muss, dass einige der Vertriebenen bei meinem nächsten Besuch nicht mehr am Leben sein werden. Ich wüsste nicht, was daran sexy sein sollte. Auch die “Lust am Reisen” wird mir dadurch schwer. “Doch die Frage der Repräsentation von Ethnien und die Frage nach der Effektivität der Hilfe bleibt offen. Entwicklungshilfe fördert in den meisten Fällen Abhängigkeiten.Nützlich ist die Aufmerksamkeit natürlich für die “Burmarider” und die Sponsoren.” Hier stellt sich die Frage, ob du dir für deine Analyse der (zugegeben) umfangreichen Informationsquellen auf der Seite ausreichend Zeit genommen hast. Es werden doch keine “Ethnien repräsentiert”. Hier wird einzelnen Menschen, und zwar meistens denen, die sonst nicht mitreden dürfen, eine Plattform geboten. “Leider bringt die Kampagne auf ethnozentrische Art dieses wichtige Thema in die Medien und schadet so eventuell dem Land und den Menschen langfristig.” Selbst wenn wir mal von einem Verdreher in der Komposition deines Satzes ausgehen und das “Leider” aussen vor lassen: nichts schadet “eventuell” dem Land und den Menschen langfristiger als ihre eigene Regierung. Die aktuelle Situation in Burma/Myanmar ist brisant und die “armen und hilfebedürftigen Burmesen” versuchen (wie schon 1988) ihre Notlage durch Demonstrationen zu verbessern und auf die (medien-) politische Agenda zu bringen. Ernsthaft darf bezweifelt werden, dass die ‘Burmariders’ performance oder ein Artikel im Spiegel “dem Land und den Menschen langfristig” Schaden zufügen könnten. Trotz Polemik und der gelegentlichen Inkompetenz - vielen Dank an euch: eine kontroverse Auseinandersetzung mit Burma/Myanmar ist dringend notwendig. Für die ethnozentrischen Griechen waren der Rest der Welt ‘bárbaroi – ihrer Sprache nicht mächtig’. Wären sie damals zu Hause geblieben und nicht ins nächste Dorf aufgebrochen, hätten wir immer noch Angst vor der großen, weiten Welt. Max Oli
14. September 2007 um 10:26 Uhr
Liebe Bettina, lieber Jens, was habt IHR denn gutes für die Bevölkerung und das Land Burmas getan? Oder anderen Menschen denen es schlecht geht in anderen Ländern? Falls ja, dann gilt auch Euch mein Respekt, dann könnt Ihr mit konstruktiver Kritik den Burmariders helfen. Ich glaube jedoch nicht, dass Ihr das in irgendeiner Weiße getan habt, denn sonst wüßtet Ihr, wie schwer und mühsam so etwas ist und würdet nicht so abschätzig darüber schreiben. Oder glaubt Ihr mit der Minute, die Ihr für die Mail gebraucht habt irgend jemanden geholfen zu haben. Grüße Oli, Burmarider Gudi Baumgarte
13. September 2007 um 20:12 Uhr
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Menschen, die irgendetwas zu bemängeln haben, wünsche ich mal mit den Leidenden tauschen zu dürfen ! (Michael Douglas - “The game”) Wer weiß, vielleicht werden sie es selbst noch erleben?! Wir wissen nicht, wie das Leben “hinter dem Horizont”, also nach dem sog. Tod aussieht, wenn wir nicht JETZT und ALLE daran arbeiten, dass diesen leidenden Seelen geholfen wird !!! 11. September 2007 um 11:55 Uhr
Mit Kritik muss man bei einem solchen Projekt immer rechnen. Oftmals ist diese angebracht, doch manchmal ist auch Neid der Antrieb für eine eben solche Kritik. Das finde ich persönlich sehr schade. Die Tour dauerte 4 Wochen. Persönlich denke ich, dass man mit einer passiveren Berichterstattung vielleicht nach 2 Jahren Erwähnung gefunden hätte. Zitat Jens Herrmann Finde ich sehr engstirnig gedacht. Wenn die Menschen beim letzten Bild eine gewisse Pose einnehmen, dann sollte man das doch nicht auf die Goldwaage legen, oder? Aber Klischees sind nicht wirklich vorhanden, denn wer kreiert Klischees. Nicht die Gesellschaft, nicht die Kultur, sondern jeder einzelne von uns in seinem eigenen Kopf. Jeder ist sein eigener Klischeebauer. Vielleicht haben sie auch nur diese Pose eingenommen, weil sie stolz auf ihre Leistung waren. Und das Bild des Erhabenheitsgefühls entsteht aus meiner Sicht nicht durch die Bilder der Radler oder “armen” Menschen, sondern dadurch, dass wir alle diese Tour aus einem anderen Blickwinkel sehen. Wir können abends essen gehen, ausgehen, danach in die gemütliche Wohnung und uns Videos der Burmariders ansehen. Wenn etwas auf Erhabenheit hindeutet, dann dass wir das Ganze nur aus unserem Wohlstand heraus betrachten können. Zitat Bettina –> Ich kann mich noch gut an meine Zeit als Kind in der Kirche erinnern, als es immer pünktlich zu Weihnachten diese Tütchen von Misereor gab, in die man Geld stecken sollte, wenn man es hatte. Und was war auf diesem Tütchen aufgedruckt? Richtig: ein kleines schwarzes Kind mit aufgeblähtem Bauch und ohne Kleidung. Ob man diese Art der Berichterstattung gut findet oder nicht bleibt jedem selbst überlassen, aber meiner Meinung nach arbeiten 80% aller Hilfsorganisationen bewusst mit eben diesen Mitteln. Das ist nun einmal Fakt. Man will durch dieses Medium eine breite Masse ansprechen, und das funktioniert nun einmal mit dieser Art der Berichterstattung am Besten. Natürlich lobe ich mir Menschen wie Herrn Herrmann und die Bettina, denn diese haben sich schon länger mit diesem Thema auseinandergesetzt und spenden sicherlich regelmässig. Mein Gefühl sagt mir aber, dass es bei der Burmariders Aktion darum ging in 4 Wochen schnell möglichst viel Geld zu spenden, um den Menschen vor Ort zu helfen. Also mein Geld ist gut angelegt, denn ich weiss dass bestimmt der Prothesenhersteller einen kleinen Geldbetrag bekommen wird. Jah bless Lena
11. September 2007 um 04:19 Uhr
Bei dem Projekt geht es nicht um die Darstellung von Ethnien, sodern darum, Menschen die aus ihrem Land vertrieben wurden zu unterstuetzen und die Oeffentlichkeit auf die Situation in Burma und entlang der Grenze in Thailand aufmerksam zu machen. Ich frage mich wie man diesem Land noch mehr schaden kann als es die eigene Regierung bereits getan hat? Und wer, wenn nicht Hilfsorganisationen, kuemmert sich um die Unmenge von Fluechtlingen? Und ehrlich gesagt: Ist nicht Volunteer Tourismus besser als Tourismus, selbst Anpacken besser als anschauen? Bettina
9. September 2007 um 15:09 Uhr
Ich stimme Jens Hermann vollkommen zu: was soll uns ein Kommentar wie: Neben dem evolutionistischen Gedankengut sehe ich das Projekt als gelungene PR& Marketingaktion für einen Volunteer Tourismus, der vielen als Projektionsfläche für eigene Wünsche dient, Stereotypen fördert und durch Voyeurismus Emotionalität und Anteilnahme weckt. So wird die Lust am Reisen mit dem Gefühl, etwas soziales, sinnvolles getan zu haben, ergänzt. Doch die Frage der Repräsentation von Ethnien und die Frage nach der Effektivität der Hilfe bleibt offen. Entwicklungshilfe fördert in den meisten Fällen Abhängigkeiten.Nützlich ist die Aufmerksamkeit natürlich für die “Burmarider” und die Sponsoren. Leider bringt die Kampagne auf ethnozentrische Art dieses wichtige Thema in die Medien und schadet so eventuell dem Land und den Menschen langfristig. Jens Herrmann
9. September 2007 um 13:23 Uhr
Liebe Leute von Burmariders, nichts gegen eure Absicht zu helfen, aber ich finde die Art und Weise wie das Projekt dargestellt wird sehr fraglich. Die Bilder sehen sehr nach Eigendarstellung aus im Sinne eines ethnozentrischen Erhabenheitsgefühls gegenüber den “armen” und “hilfebedürtigen” Burmesen. Bildkommentare wie: “… fehlt nur das Schild “Bitte nicht Füttern” oder “Das Ende der Welt, wie wir sie kennen” zeigen die Schwierigkeit einer anderen “Kultur” auf Augenhöhe zu begegnen. Leute, die sich geschlossen in einer Reihe in Heldenpose in Burmariders T-Shirts mit verschränkten Armen präsentieren, will ich eigentlich nicht unterstützen, weil das die üblichen Klischees bedient und fördert. Wem hilft Entwicklungshilfe eigentlich? Oftmals den Gebern. Unabhängig davon muss man sich der visuellen Präsentation bei so einem Thema sehr genau bewußt sein. Schade, dass das hier versäumt wurde. Kniggendorf, Gunnar W.
31. Juli 2007 um 14:59 Uhr
meine besten Wünsche zur glücklichen Rückkehr und meine enorme Hochachtung vor Eurem Mut und Eurer Leistung. Ihr zeigt der Welt, was alles möglich ist um Menschen in Not zu helfen.Viel Erfolg auch bei Eurem zukünftigen Engagement. Gunnar Katharina
29. Juli 2007 um 11:35 Uhr
Respekt. Glückwunsch. Danke. Ulla Lingk
23. Juli 2007 um 19:07 Uhr
Stolz auf Deine Leistung, froh über Deine Rückkehr und zufrieden das alles geklappt hat. Für das ganze Team: Jürgen Redelius
20. Juli 2007 um 12:54 Uhr
Hallo an Euch alle, GRATULATION und herzlichen Dank für die Einblicke in eine für mich fremde und befremdliche Wirklichkeit. Durch Euer Engagement und Euren Mut habt Ihr bewiesen, dass konkrete Hilfe vor Ort möglich ist und dass es viele (über 1400) Menschen gibt, die sich an Eurem Projekt nicht nur finanzielle beteiligt haben und sich auch weiter beteiligen werden. Erholt Euch gut von den Strapazen und kommt gut wieder nach Hause! Liebe Grüsse Tobi
18. Juli 2007 um 23:10 Uhr
Hi Flo, unglaublich, was Ihr geleistet habt. Du hattest ja schon immer mein Respekt und Du wirst ihn auch sicher nie mehr verlieren. Grüße von Deinem Point Guard 18. Juli 2007 um 09:42 Uhr
Hallo Ihr beiden Flos, und natürlich auch Max. Liebe Grüße vom Basti Julia
17. Juli 2007 um 23:27 Uhr
hallo flo’s, Miri
17. Juli 2007 um 21:01 Uhr
RESPEKT !!! Ich bin mehr als beeindruckt. Unglaubliches Projekt, wahnsinnige Resonanz ! Ob Du das so erwartet hast, Flo ?!? P.S. Flo, wir freuen uns tierisch auf Dich !!! Melde Dich (erreichen Dich nicht mehr über SMS). Wann bist Du wieder im Lande ? 17. Juli 2007 um 20:48 Uhr
Hallo Burmariders, auch ein herzliches Dankeschön an euch für diese Superaktion vom ganzen Team der [m]zentrale. Ihr habt einigen bei uns und die wir werben konnten die Augen geöffnet und überzeugt auch mal was anderes ausser “schaffe” während der Arbeitszeit zu machen, und ja, die Webseite in vollen Zügen zu geniessen war, ist und bleibt weiterhin für uns und unsere Mitarbeiter in der Arbeitszeit bei uns inklusive ;-), denn es geht ja noch weiter, und darauf sind wir alle gespannt und danken auch dafür schon einmal im vorraus! Viele Grüße Alex Hans
17. Juli 2007 um 19:12 Uhr
Liebe Burmariders Charly Heisterborg
17. Juli 2007 um 18:14 Uhr
hallo Flo’s 17. Juli 2007 um 16:32 Uhr
liebe burmariders, 17. Juli 2007 um 16:30 Uhr
Hallo Flo´s 17. Juli 2007 um 15:35 Uhr
Liebe Burmariders, wir sind ueberwaeltigt von dem grossen Interesse, das die Tour gefunden hat, von den vielen positiven Kommentaren und den vielen Spendern. Unser Verein Helfen ohne Grenzen Deutschland ist Traeger der Burmariders Tour. Wie fingen vor vor enigen Jahren an, auch in Deutschland auf das Elend der Fluechtlinge an der Burmagrenze hinzuweisen und starteten unsere ersten Hilfsprojekte. Es war nicht einfach, mit diesem Thema eine breitere Oeffentlichkeit zu erreichen, denn Burma ist weit und den meisten nur aus der Tourismuswerbung bekannt. Wir hoffen sehr, Burmariders hat daran etwas geaendert. Ich konnte vor eingen Tagen Gast sein bei der Einweihung eines kleinen Krankenhauses im Karen Gebiet. Die Leiterin der Klinik sagte dabei: “Wir Karen muessen sehr viel erleiden und werden immer wieder vertrieben. Aber wir haben in anderen Laendern Freunde, die uns unterstuetzen und uns lieben.” Die Fluechtlinge dort in Burma und an der Grenze vertrauen darauf, dass wir mit unserer Unterstuetzung nicht nachlassen. Einmal gebaute und eingerichtete Kliniken und Schulen brauchen eine langfristige Foerderung und Unterstuetzung fuer ihren Betrieb. Deshalb freuen wir uns ueber jeden, der sich entschliessen kann, unsere Hilfsprojekte dauerhaft zu unterstuetzen. Ob als regelmaessiger Spender oder als neues Mitglied bei uns, Eure Hilfe wird dringend gebraucht und Ihr seid herzlich willkommen! John Pohl Gustel Caris-Schmelzer
17. Juli 2007 um 08:59 Uhr
Wir gratulieren für die tolle Tour und sind froh, daß ihr heil angekommen seid. Einen Kommentar schreiben
|
|































