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Kommentare Kommentare lesen Kommentar schreiben bisherige Etappen
Tag 1 – Morgen geht’s los.Tag 2 – Wir steigen auf. Tag 3 – Unter dem Rad. Tag 4 - Die Ebene von Thaton Tag 5 – Früchte Tag 6 – Auf der Suche nach den Menschenfressern Tag 7 – Pass über die Daen Lao Berge Tag 8 - Happy Hill Tag 9 – Huai Nam Dang Tag 10 – Lisu Tag 11 - Lahu und Kayan Tag 12 – Ruhetag Tag 13 – Auf den Spuren der Geschichte Tag 14 – Zurück in der Gegenwart Tag 15 – "Internally Displaced Person" Tag 16 – Salween Dam Tag 17 – Helfen ohne Grenzen Tag 18 – Mae Nam Moei Tag 19 - Regen Tag 20 – Das Konzept der Angst Tag 21 – Die Stadt der Illegalen Tag 22 – Die Stadt der Hoffnung Tag 23 – Huai Nam Nag Tag 24 – Gibbons Tag 25 – Death Highway Tag 26 – Umpiem Tag 27 – Freedom Klinik Tag 28 – Nu Po Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Tag 23 – Huai Nam Nag
Hintergrundinformationen zum Tag: Burma im Überblick, Vol. XI - Daw Aung San Suu Kyi 1
09:51 Uhr: Die Extreme wechseln sich ab. Heute ist die Sonne an der Reihe.
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11:00 Uhr
REPORT
Huai Nam Nag
11:25 Uhr: Wir besuchen den Rucksack Sanitäter Ray Kaw in seinem Dorf Huai Nam Nag. Bei unserer Ankunft erzählt uns Ray Kaw, dass es gestern zu einer Schiesserei in seinem Dorf gekommen ist. 6 mit Maschinengewehren bewaffnete Soldaten in “DKBA” Uniformen haben den Fluss nach Thailand auf der Suche nach einem Mann überquert, dem sie Zusammenarbeit mit dem Karen Widerstand vorwerfen. Huai Nam Nag liegt wie Mae Sarit am Grenzfluss Moei. Hier allerdings befindet sich das gegenüberliegende Flussufer fest in der Hand der burmesischen Armee und ihrer Helfershelfer von der “Democratic Karen Buddhist Army”, DKBA. Die DKBA wird von den burmesischen Generälen großzügig unterstützt, muss dafür aber deren dreckige Wäsche waschen. Dieser Versuch eines Attentats scheint als Strafaktion geplant gewesen zu sein. Diese gewaltsamen Übergriffe beschränken sich also nicht nur auf Flüchtlingslager in der Vergangenheit, sondern passieren auch in ganz normalen Dörfern hier und jetzt - und wir sind mittendrin. Der Mann konnte fliehen und hat die Attacke überlebt. Wir werden versuchen, nachher mit ihm sprechen zu können. In der Zwischenzeit bereiten wir einen kurzen Text über die Spaltung des Karen Widerstands und die DKBA vor und interviewen natürlich Ray Kaw.
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11:39 Uhr
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13:15 Uhr
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13:56 Uhr: Heute waschen wir uns im Fluss.
15:21 Uhr: DKBA – Die burmesische Militärdiktatur zieht alle Register, um die Opposition im Land mundtot zu machen. Die “Vier Schnitte” und der Terror gegen die Zivilbevölkerung sind ziemlich einfache Konzepte, aber die Generäle in Rangoon können mehr. Für die Karen National Union (KNU) kommt das Desaster in Form der Doktrin “Divide and Rule” (Teile und Herrsche). Im Januar 1995 gelingt es den burmesischen Strategen, einen Keil zwischen buddhistische und christliche Kader in der Führung der KNU zu treiben. Eine Gruppe die sich “Democratic Karen Buddhist Army” nennt, läuft zur burmesischen Seite über und fällt der Widerstandsarmee der Karen in den Rücken. Mit der gesamten militärischen Aufklärung ihrer neuen Verbündeten ausgestattet, gelingt es der burmesischen Armee in der Nacht zum 27. Januar die Stadt Manerplaw am Moei zu überrennen, seit 27 Jahren Hauptquartier der KNU und seit 1988 eine der wichtigesten Schaltstellen der demokratischen Opposition in Burma. Seitdem beteiligt sich die DKBA an den Strafaktionen gegen Zivilisten im Land der Karen wie auch in Thailand. Anders als die KNU besitzt die DKBA keine politische Struktur, ist in den Drogenhandel verstrickt und bei der Bevölkerung in den von der burmesischen Armee kontrollierten “weissen” Gebieten nicht gerade beliebt. Mit der Spaltung der Karen Widerstandsbewegung hat das burmesische Regime die Opposition enorm geschwächt. Die burmesischen Militärs können sich heute bequem zurücklehnen und zusehen, wie sich die ehemaligen Waffenbrüder gegenseitig umbringen.
REPORT
Attentat
19:08 Uhr. Wir konnten unseren Mann nicht in seinem Haus treffen, denn dort kann er im Moment nicht hin. Im Gegenteil, es scheint ein wenig so, als würde er sich hier in Ray Kaw´s Haus verstecken zu wollen. Die Atmosphäre während und nach dem Interview ist angespannt, denn er und seine Nachbarn, der Dorfchef und auch Ray Kaw glauben nicht daran, dass die DKBA aufgeben wird und rechnen mit weiteren Versuchen eines Attentats. Kann das alles wahr sein?
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Kommentare
Helga
11. Juli 2007 um 23:54 Uhr
Guten Morgen, Burmariders! 11. Juli 2007 um 19:35 Uhr
Hallo Ihr Mutigen, ich begleite Euch virutell fast seit Beginn Eurer Tour für Menschenrechte – und ich bin beeindruckt von der Leistung und Eurem Willen und Einsatz, ein Forum für die Öffentlichkeit zu schaffen, um damit das unendliche Leid in Burma augenscheinlich zu machen. Ihr habt eine Vision und das trägt Euch und stiftet Sinn – Sinn zu helfen! Und wer keine Visionen hat ist kein Realist! Hermann Hesse sagte schon: Das Leben hat genauso viel Sinn wie wir in der Lage sind ihm zu geben. Und das was Ihr mit Eurem Engagement tut gibt auch mir ein Stück Sinn – und dafür danke ich Euch und bin in Gedanken bei Euch und den Menschen, die dringend unsere Aufmerksamkeit und Hilfe benötigen. Ein klein Wenig konnte ich auch bei dem Equipement helfen und hoffe, dass die beiden Laptops (trotz Luftfeuchtigkeit, Hitze, Regen, . . .) durchhalten werden – so wie auch Ihr durchhaltet! Ich bin im Herzen ganz nahe bei Euch – Ihr Mutigen! Prof. Dr. Jürgen Redelius Gudi Baumgarte
11. Juli 2007 um 15:09 Uhr
“Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.” (Franz Kafka) Diese Weisheit ist sicherlich weltweit bekannt und befindet sich sogar in Kalenderform auf den Schreibtischen vieler Manager! Also - wer hier nicht mit aufs Rad steigt, hat immer noch nicht begriffen, wie die Welt funktioniert und wie wir diese Welt verbessern können. Wer noch nicht dabei ist , gebt Gas jetzt !! ;) BURMARIDERS are the heros ! Lars
11. Juli 2007 um 13:08 Uhr
Hey Hammer, ob du es glaubst oder nicht, aber mein Team ist jetzt endlich am Start ;-) Ich wünsche euch allen weiterhin viel Glück und auf ein baldiges Wiedersehen. Gruß Lars Michael
11. Juli 2007 um 12:13 Uhr
Hallo Flo und Co-Biker, mit ganz viel Respekt erfahre ich von Eurem Engagement. Herzl. Grüßle vom 11. Juli 2007 um 10:00 Uhr
Hi Burmariders, Die drei Ladies
11. Juli 2007 um 09:09 Uhr
Das Büro ist ganz schön ruhig geworden… Little sisters are watching you! Einen Kommentar schreiben
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