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Kommentare Kommentare lesen Kommentar schreiben bisherige Etappen
Tag 1 – Morgen geht’s los.Tag 2 – Wir steigen auf. Tag 3 – Unter dem Rad. Tag 4 - Die Ebene von Thaton Tag 5 – Früchte Tag 6 – Auf der Suche nach den Menschenfressern Tag 7 – Pass über die Daen Lao Berge Tag 8 - Happy Hill Tag 9 – Huai Nam Dang Tag 10 – Lisu Tag 11 - Lahu und Kayan Tag 12 – Ruhetag Tag 13 – Auf den Spuren der Geschichte Tag 14 – Zurück in der Gegenwart Tag 15 – "Internally Displaced Person" Tag 16 – Salween Dam Tag 17 – Helfen ohne Grenzen Tag 18 – Mae Nam Moei Tag 19 - Regen Tag 20 – Das Konzept der Angst Tag 21 – Die Stadt der Illegalen Tag 22 – Die Stadt der Hoffnung Tag 23 – Huai Nam Nag Tag 24 – Gibbons Tag 25 – Death Highway Tag 26 – Umpiem Tag 27 – Freedom Klinik Tag 28 – Nu Po Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Tag 18 – Mae Nam Moei
Burma im Überblick, Vol VI - Meuterei
TEAM
Mae Sarit
06:03 Uhr: Mae Sarit liegt am nächsten Grenzfluss auf unserer Fahrradtour: der Mae Nam Moei fließt nach Norden, wo er in der Nähe von Mae Saam Laeb im Salween mündet. Der Moei wird uns bis weit hinter Mae Sot begleiten. Seine Ufer beiderseits des Flusses sind letzte Refugien für Hunderttausende Karen auf der Flucht.
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08:17 Uhr: Luftfeuchtigkeit jenseits der 100 %. Nicht nur die Kleidung ist immer feucht und stinkt, sondern langsam wird auch das Aufnahme- und Transmissions Equipment in arge Mitleidenschaft gezogen. Beide Videokameras sind heute durch die Luftfeuchtigkeit jenseits der 100 % gleichzeitig ausgefallen. Der Nebel an den Computern leitet schmerzhafte Kriechströme in unsere Musikantenknochen.
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10:33 Uhr: Mae Nam Moei
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12:41 Uhr: Mae Sarit Noi
REPORT
Mae Sarit
14:35 Uhr: Wir besuchen zur Abwechslung eine ganz normale Schule, wie hunderte entlang der Grenze, in denen Karen Kinder unterrichtet werden. Die Schulpolitik der thailändischen Regierung setzt auf Integration: die Schüler lernen in in thailändischer Sprache, werden mit der gleichen Hingabe wie Thais unterrichtet, werden folglich thailändische Universitäten besuchen können und sich schliesslich als Thais fühlen. Toleranz ist ein Konzept, das Reibungsflächen vermeidet und vor dem Hintergrund der Grenzsituation erscheint uns das mehr als OK.
REPORT
Mu Eh Pu
16:51 Uhr: Keine 100 Meter Luftlinie westlich von der Schule in Mae Sarit über die Grenze stellt sich die Situation deutlich anders dar. Die burmesische Regierung setzt auf Integration durch Gewalt. Die in Kooperation mit dem “Karen Education Department” von “Helfen ohne Grenzen” unterstützten Schüler in Mu Eh Pu leben in ständiger Angst vor dem nächsten Angriff der burmesischen Armee. Ihre Lehrerin Gloria hat keine Ahnung, wie sie die Kinder ernähren soll. Dabei sind es im Moment nur 32 in Mu Eh Pu. Vierte Klasse als Abschluss ist das Maximum an Vorbereitung auf den Wettkampf des Überlebens am Weltmarkt. Nur Rache kommt ohne Bildung aus.
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Kommentare
Dieter Hofmann
6. Juli 2007 um 20:16 Uhr
Hallo Florian, liebe Grüße Axel
6. Juli 2007 um 19:31 Uhr
Nette PR-Aktion und hoffentlich gut für die hilfbedürftigen Menschen. Radfahrerisch frage ich mich allerdings warum Ihr die Tour mit Supportfahrzeug für Euer Gepäck macht? Gut, die Berge sind Killer in der Gegend, aber the golden rule of overland travelling applies: “do the whole thing on your own” Ich bin die Strecke vor 3 Jahren gefahren und kann mich ansonsten Euren Berichten anschließen. Viel Spass weiterhin. Axel Jan
6. Juli 2007 um 19:07 Uhr
Ein Riesenapplaus für euer Projekt! Ich finde euer Projekt und diese Seite wirklich eine der sinnvollsten und bestdurchgeführtesten humanitären Aktionen von denen ich mitbekommen habe. Eure Liveberichte ziehen einen in den Bann und wirken einfach nochmal doppelt so stark, eben gerade dadurch, dass sie höchstens einen Tag alt sind. Und danke auch dafür, dass ihr neutral berichtet, bzw. die Bilder sprechen lasst und euch nicht in aufgesetzter Kommentar-Dramatik und Katastrophenbilderheischerei ergötzt. Macht weiter so und viel Erfolg!!! 6. Juli 2007 um 18:38 Uhr
Brandaktuell: Spiegel Online berichtet zum zweiten Mal über Burma Riders! EXTREMTOUR AN BURMAS GRENZE Extremradeln bei Regen und Hitze: Seit fast drei Wochen fahren zwei Schwaben durch den Dschungel entlang der burmesisch-thailändischen Grenze. SPIEGEL ONLINE berichten sie von den Tücken des Klimas, ihren Begegnungen mit Bürgerkriegsflüchtlingen und wie sie helfen wollen. Link: http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,492952,00.html 6. Juli 2007 um 18:31 Uhr
Hallo, wirklich alles sehr traurig. Herzliche Grüsse (von der schweizer Grenze) ergün
6. Juli 2007 um 16:38 Uhr
Hallo Ihr Helden, phenomenal was ihr da unten leistet - Hut ab und weiter so. grüße aus Schwaben Vilja Staudt
6. Juli 2007 um 06:10 Uhr
Guten morgen Flo, lese jeden Tag mit Interesse Eure Berichte - wünsche weiterhin viel Erfolg in jeder Hinsicht - herzlich Vilja Einen Kommentar schreiben
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